Tag: bergtour

  • Parzinnspitze (2613m) über Hanauer Hütte

    #hüttentour

    schwierig · 8,5h · 1350 Hm · 14 km

    2h Anfahrt mit dem Auto, ÖPNV bis Reutte AT dauert ab München vermutlich nicht unter 3h

    Anspruchsvolle Tour mit II-er Kraxelanteilen im teils brüchigen Fels. Bei stabilem Wetter und guter Sicht besser, Orientierung bei Nebel schwierig. Als Zweitagestour angenehmer: Anfahrt nachmittags, Zustieg Hanauer Hütte (DAV), Übernachtung. Am zweiten Tag Aufstieg und auf demselben Weg zurück zum Start und Rückfahrt.

    ÖPNV: Bahn bis Reutte/AT, per Bus bis Elmen/Lechtal, trampen nach Boden. Busverbindungen auf der Hahntennjochstraße sind rar, ein Wanderbus selten

    Start ab Elmen (976 m) bzw. Boden – Wanderparkplatz (3€/Tag 2025)

    Screenshot

    Forstweg bis Materialseilbahn (bis zu der MTBs gut fahren können) → stufiger, steilerer Zustieg zur Hanauer Hütte 1,5h → Weg 621 zum Gufelseejöchl 1h → Trittspuren folgen zur Parzinnscharte 0,5h → oberhalb des dann sichtbaren Gufelsees links über Geröllschütte nach Süden halten → über eine schuttbeladene Schlucht den Einstieg zum Normalweg erahnen → 1h durch Rinnen zum Grat und weiter zum zerklüfteten Gipfel (II-er Passagen) · Route spärlich markiert: auf Steinmänner achten

    Anfang Juli kippte das Wetter mit aufziehendem Nebel. Der Gipfel ohne Sicht im nicht markierten Zustieg war (mir) zu riskant und ich stieg unter die Wolkendecke ab.

    Start Forstweg
    Links oben steht die Hanauer Hütte
    Zustieg Parzinnspitze · oberhalb Hanauer Hütte
    Aufstieg zur Parzinnscharte, Gegenrichtung
    Parzinnscharte · Blickrichtung südlich zur Parzinnspitze
    überraschter als ich
    aus einer der Rinnen hinunter gesehen
    oberhalb des Gufelsees nach Westen
    Parzinnalpe
    Links die Parzinnspitze · Sicht aus dem Kessel beim Abstieg

  • Sachrang, Geigelstein

    #hüttentour #öpnv

    Die Priener Hütte oberhalb Sachrang ist eine der wenigen im Winter bewirtschafteten und zudem Start einer zehn Kilometer Rodelbahn (Schlitten: 10€ Leihgebühr) die Forststrasse hinunter nach Sachrang. Bei wenig Schnee und bevor ab etwa 10:00 winters die Sonne den Kessel erwärmt, ist der Aufstieg auf den Geigelstein (1808 m) wie eine lange Harschtreppe. Zu spät zurück wird es sulziger und mühsamer.

    Vom Geigelstein nach Süden, rechts der Wilde Kaiser, Nordseite · 18.1.26

    Bei widriger Schneelage ist der Blick von der Terrasse der Priener Hütte (1410 m) auf den Wilden Kaiser, das Rofan und ins weitere Karwendel ausreichen Lohn.

    Nordkante der Fönwalze, Kitzsteinhorn mit Sender links · 18.1.26

    Aufstieg von der Bushaltestelle Sachrang Ort über die Bundesstrasse 2093 die Forststraße hinauf. Den an Wochenendvormittagen wegen der Talloipe schnell überfüllten Parkplatz queren. Den gelben Schildern nach. Kleine Abkürzungen schneiden gelegentlich Kurven ab. Es zieht sich ein länglicher Forstweg hinauf. Nach steilerer Rampe geht es hinauf in die große Mulde zur schon sichtbaren Priener Hütte. Abstieg wie Aufstieg. Oder ein Höllenritt mit dem ausgeliehenen Schlitten.

    ↑↓ 680 hm · 13 km · 4h · DAV-Hütte, Übernachtung für 50 Personen, 80 Schlitten werden mit dem Skidoo zirkuliert

    Wildschutzgebiete winters unbedingt beachten.

    Zuvor erkundigen, ob und wie gut die Schlittenbahn geht. Grödeln sind hilfreich.

    Ab München BRB RE 5 nach Bernau am Chiemsee → RVO 482 bis Sachrang Ort. Erste Fahrt am Wochenende 06:55 Uhr, Rückfahrt bis 14:44 Uhr. Dauer 2h einfach.