User Story Mapping schafft Sinn und Ordnung

User Story Mapping schafft Sinn und Ordnung User Story Mapping (USM) ist eine visuelle Methode. In kleinen Gruppen werden gemeinsam und im Storytelling viele User Stories organisiert und priorisiert. Wertschöpfungskette und Workflow werden sichtbar Beziehungen und Abhängigkeiten größerer Stories zu untergeordneten, kleineren Stories werden ersichtlich die Vollständigkeit des Backlog kann geprüft werden die Erreichung ökonomischer Geschäftsziele […]

Das richtige Problem finden

Das richtige Problem finden Was ist das richtige Problem, das zu lösen sich lohnt? Jede gute Lösung beginnt mit dem richtigen Problem. Eine schöne Parabel ist die des ersten muskelgetriebenen Flugzeuges. Ohne die Pointe zu spoilern: das Problem war nicht, mit kräftigen Schenkeln in der Luft zu bleiben — das besorgte ein trainierter Radrennfahrer.  Die Lösung […]

Mit Impact Mapping nach Nutzungsverhalten priorisieren

Impact Mapping: Welche Produkteigenschaften verändern Verhalten? Was will der Nutzer? Impact Mapping konsolidiert und bündelt Produkteigenschaften, features in einer Form, die die Priorisierung erleichtert — wenn nicht gar ermöglicht. Die Fragen sind: Welches feature trägt wie stark zur gewünschten Verhaltensänderung bei?  Welche Produkteigenschaften sind vielleicht sogar abträglich?  Um diese Fragen geht es, wenn Produkte, Portale, Lösungen […]

Selbstorganisation organisiert sich nicht selbst

Selbstorganisation organisiert sich nicht selbst Robuste Selbstorganisation, die in und mit hierarchischen Strukturen und Prozessen funktionieren kann, braucht Leitplanken zur Orientierung.   Hinzu kommt laterale Führung. Das geschieht ohnehin und ständig als das Aushandeln von Möglichkeiten über die Hierarchie hinweg und quer zu meist veralteten Regeln und Prozessen. »Führungskräfte fördern Selbstorganisation, wenn sie den Wunsch […]

Selbstorganisation und Auftragstaktik

Führung in Selbstorganisation ist Auftragstaktik ‘Befehl und Gehorsam’ klingt nach Militär? Mikromanagement ist schon lange nicht mehr das militärische Führungsmodell. Moderne Armeen werden auf der ganzen Welt heute in einem Kontinuum aus situativem Führungsverhalten zwischen Autorität und Selbstorganisation, in  Auftragstaktik und nach drei einfachen Regeln geführt: nicht mehr anweisen, als unbedingt notwendig nicht weiter planen […]

Das Kano-Modell: herausfinden, was wollen Nutzer wirklich wollen

Das Kano-Modell: was wollen Nutzer wirklich? Das Kano-Modell ist eine Interviewform, mit der herausgefunden werden kann, welche Eigenschaften eines Produktes oder Lösung seine Nutzer zufrieden stellen. Es hilft, die von Nutzern wirklich erwarteten und damit nützlichen Features zu finden. Noriaki Kano publizierte sein Modell 1978. Bei vielen ähnlich wichtig priorisierten Features kann das Kano-Modell in […]

Die Team Charta als Verfassung

Die Team Charta als Verfassung »Wie wollen wir uns organisieren?« In der Team Charta formuliert das Team, wie es miteinander umgehen will und welche Regeln man sich für die Zeit der intensiven Zusammenarbeit geben möchte. Taktung und Timing Die Definition einer Projektwoche — auch für externe Dienstleister, die meist 4 statt 5 Tage on-site arbeiten. […]

Sprints und Iterationen planen

Sprints und Iterationen planen Ziel des Sprint Planning ist es, das Arbeitspensum des Teams für den nächsten Sprint zu planen und notwendige Entscheidungen zu treffen. Es geht also darum, das WAS und WIE der nächsten Iteration/Kadenz/Zyklus zu planen. Das Sprint Planning ist zweigeteilt: Im SP1 (Sprint Planning 1) wird das WAS wird bestimmt. SP2 folgt […]

Priorisierung und Konfektionieren von Backlog und Releases

Priorisieren und Konfektionieren von Backlog und Releases Welche Methoden und Tricks helfen bei der Priorisierung des Backlog und zur Planung von Releases?​ Die richtige Priorisierung ist der Schlüssel für die Entwicklung des richtigen Produkts. Ständiges und transparentes Priorisieren löst drei wiederkehrende Fragen: Konsens über die wichtigsten features herstellen, der länger hält als die ersten Tage eines […]

Der Agile Coach hilft beim BESSER werden

Agile Coaches helfen beim besser werden Leitmotiv des Scrum Master / Team Facilitator / Agile Coach ist es, Team und Organisation zu helfen, besser zu werden und durch ständiges Lernen und Experimentieren höhere Produktivität zu erreichen. Neben der Erkennung und Beseitigung von Hindernissen (impediments), sind drei Felder zu bestellen: Unterstützung bei Zusammenarbeit und Kommunikation im Team — so dass alle […]

Product Owner: das WAS vertreten

Der Product Owner definiert das WAS Im Vergleich zu Produktmanagern hat ein PO als Produktverantwortlicher während der gesamten Projektlaufzeit eine aktivere und prominente Rolle. Der Product Owner ist proaktiv​ Der Produktverantwortliche oder PO … ist eine einzelne Person und kein Kommitee ist der ‘single wringable neck‘ mit sowohl der Fähigkeit wie Autorität zu entscheiden. Nur so kann sichergestellt […]

Das Entwicklungsteam weiss, WIE umgesetzt wird

Rolle und Aufgaben des Entwicklungsteams Das WIE umsetzen Das Team wandelt gemeinsam, effektiv, regelmäßig und zuverlässig Anforderungen in Produktinkremente, zunehmend bessere Versionen eines zu liefernden Produktes. Es hat mehr Freiheiten und Entscheidungskompetenz als in traditionell organisierten Entwicklungsprojekten. Scrum und Kanban beschreiben keine spezialisierten Rollen für die einzelnen Teammitglieder. Scrum definiert nur, dass das Team kollektiv […]

Der Backlog

Der Backlog Das (oder der) Backlog ist der einzige Ort, an dem funktionale und nicht-funktionale Anforderungen gepflegt, detailliert und geordnet werden. Der Product Backlog (PBL) ist die gemeinsame und transparente Basis agiler Planung, die auf der Zerlegung von Features in kleine, werterzeugende Teile besteht. Einträge im Backlog sind items oder PBIs (product backlog items). Einträge […]

Der Deming-Loop zur Verbesserung: plan-do-check-act, PDCA

Plan – Do – Check – Act: Demings PDCA-Loop zur ständigen Verbesserung W. E. Deming interessierte, wie Innovationen aus Teams in die Organisation gelangen. Er  propagierte ständige Prozessverbesserung und formalisierte das in einem recht einfachen Loop oder Regelkreis: Plan: Eine Prozessverbesserung wird geplant, Verbesserungspotenziale werden identifiziert, der Ist-Zustand wir bestimmt und der Soll-Zustand wird entwickelt, […]

Lean in der Softwareentwicklung

Lean in der Softwareentwicklung Lean Development ist die Anwendung der Prinzipien von Lean Production und Lean Thinking ➚ auf die (Software)-Entwicklung: es zählt das nutzbare Resultat der Entwicklung, das nutzenstiftende Produkt — alles andere gilt es ständig zu überprüfen. In der Softwareentwicklung gelten andere ökonomische Parameter als in der industriellen Produktion: Zykluszeiten von Wochen oder […]

Fokus, Ausrichtung, Befähigen, Ermächtigen

Fokus, Ausrichtung, Befähigen, Ermächtigen Mit ‘Selbstorganisation’ ist gerne die unausgesprochene Hoffnung verbunden, dass sich über Nacht alle bisherigen Stockungen in Luft auflösen. Das Erstaunen ist groß, wenn das so nicht klappt. Selbstorganisation organisiert sich nicht selbst, sie braucht systemische Leitplanken. Im Deutschen klingt das gestelzt, Englisch ist knackiger: Focus: align → enable → empowerMeist liegt das […]

Einfach, kompliziert und komplex

Einfach, kompliziert und komplex Die ‘beste Organisationsform’ gibt es nicht — weil Situationen und Umgebungen sich unterscheiden. Wie und worin unterscheiden sich Kontexte? Eine pragmatische Differenzierung kann nach einfach, kompliziert und komplex geschehen.  Je nach Umfeld sind andere Organisations- und Führungsformen passender. Einfache Arbeitskontexte​ In einem Hotdog-Imbiss gibt es ein Handbuch mit genauen Anweisungen zur Herstellung […]

Selbsttest: Bin ich eine dienende Führungskraft?

Selbsttest: Bin ich eine dienende Führungskraft? Was servant leadership oder dienende Führung meint, ist in ➚ Dienende Führung schon eingekesselt.Ist das auch verstanden, mit Herz und Hirn? Hier gibt es einen Selbsttest: bin ich servant leader?   Der ‘Attitude Questionnaire’ ist kein objektives Scoring sondern kann helfen, die eigene Einstellung zu servant leadership und als […]

Was Lean Thinking ausmacht

Was Lean Thinking ausmacht Lean Thinking, lean Production, das Toyota Production System — was ist der Kern ist und welche Haltung streckt sich über alles? Spoiler: Es ist eine Haltung, nicht das Imitieren von Prozessen. Lean Thinking = Wert schaffen Lean kommt aus der industriellen Produktion im Japan der sechziger Jahre und wurde über Toyota […]

Was Wissensarbeit ist: Peter Drucker hat das geklärt.

Was ist Wissensarbeit? Wie sich Wissensarbeit von anderen Arbeitsformen unterscheidet, hat Peter Drucker, einer der bekanntesten Organisations- und Managementforscher, klar — und ein für allemal — zusammengefasst. Acht Faktoren bestimmen die Produktivität von Wissensarbeitern Um produktiv arbeiten zu können muss gefragt werden ‘Was ist die Aufgabe?‘ Die Verantwortung für die eigene Produktivität hat der Wissensarbeiter […]

Mehr Sicht! OODA observe — orient — decide — act

OODA: mehr Sicht! OODA steht für observe — orient — decide — act Zeit gewinnen, beobachten, orientieren, entscheiden und handeln … und wieder von vorne.  Das hat auch eine militärische Geschichte. Mitten im Kalten Krieg produzierten die Soviets auch noch besseres Gerät als die USA, wie konnte das angehen? Die russische MIG-15 war schneller und […]

Empirische und deterministische Prozesskontrolle

Empirische Prozesskontrolle In einem determinierten Prozess ist alles definiert. Alle Abläufe geschehen ohne Abweichung immer gleich. Es gibt keine Überraschungen, alle Eventualitäten sind bekannt und für alles gibt es einen Prozess. Es gibt einen fixfertigen Plan und in jeder Situation kann reagiert werden. Auf Aktion A geschieht Reaktion B.  Im Projektmanagement geschieht das selten. Die […]

Backlog refinement — aufgeräumt bleiben!

Backlog refinement — aufgeräumt bleiben Agile Teams arbeiten typischerweise intensiv und konzentriert. Das kann hohe Produktivität freisetzen — und zu einem Tunnelblick führen, wenn jeweils nur die unmittelbar nächstliegenden Aufgaben im Sichtfeld stehen.   Das refinement hat viele Synonyme, etwa Schätzmeeting oder Schätzklausur. Den Begriff grooming verwendet man wegen anzüglicher Nebenbedeutungen besser nicht mehr. Wozu refinement? […]

Das Agile Manifest: 4 Werte und 12 Prinzipien

Das Agile Manifest in 4 Werten und 12 Prinzipien (und eine Kurzfassung) Um 2000 gewann ‘Agilität’ an Aufmerksamkeit, verschiedene Autoren veröffentlichten Varianten und tasteten sich gemeinsam an ein Verständnis heran. Alle kamen aus der Softwareentwicklung, waren erfahrene Pragmatiker und teilten teils leidvolle Erfahrungen. Was die siebzehn alle nicht mehr wollten, vereinte sie: hierarchische Befehlsketten, Wasserfall-Methoden […]

Groß gewucherte Stories schlauer splitten

Stories schlauer splitten Stories wuchern gerne vor sich hin. Es wird mehr und noch viel mehr hineingepackt und wenn es an die Umsetzung geht, ist die anfangs kleine story ein Roman und zu groß geworden, um in einem Zyklus implementiert zu werden. Was nun? Richard Lawrence hat (vor Jahren!) ein Flowchart gebaut, das durch die […]

Release Burn-Down Chart: wann kriege ich mein feature?​

Release Burn-Down Chart: wann ist mein feature fertig? Die Grafik zeigt ein stilisiertes release burn-down. Auf der vertikalen Achse sind die noch zu implementierenden Features aufgetragen, gemessen in story points als relative Aufwandschätzung. Auf der horizontalen Achse ist die Zeit bis zum geplanten Release-Datum aufgetragen. Das release burn-down chart wird nach jedem Sprint aktualisiert. Der […]

Das Eiserne Dreieck des Projektmanagement​

Das Eiserne Dreieck des Projektmanagement Drei Variablen des Eisernen Dreiecks Das ‘Eiserne Dreieck des Projektmanagements’ zeigt die drei Variablen Scope, Ressourcen und Termin: Scope (Inhalt und Umfang): Was soll während des Projektes entstehen und in welche Qualität? Welche inhaltlichen Ziele wurden mit dem Stakeholder vereinbart? Ressourcen (Kosten): Was für ein Budgetvolumen habe ich zur Verfügung? […]

Tägliche Synchronisation im daily stand-up​

Tägliche Synchronisation im daily stand-up Das daily oder daily standup ist ein kurzes Treffen, jeden Arbeitstag am selben Ort im selben setting. Zweck ist der schnelle Status im Team, ein gegenseitiges Synchronisieren. ‘Stand-up’ heisst es, weil es gerne im Stehen geschieht — dann halten sich die Redebeiträge kurz — weil jede:r wieder sitzen will. Wenn es ein […]

Cynefin als Werkzeug für informierte Entscheidungen

Cynefin als Werkzeug für Entscheidungen Was ist der gemäße Lösungsweg … wenn die Lage einfach, komplex, kompliziert oder chaotisch ist? Und wie ist die Lage überhaupt? Cynefin [kjunewin] ist das walisische Wort für ‘Lebensraum’. Dem merkwürdig amöbenhaften Graphen konnte man in einschlägigen Informationsblasen kaum entgehen, Wikipedia hilft nicht wirklich weiter. Also: Wozu soll das gut […]