#öpnv #halbtagestour #wochenend #rundtour
Ein Klassiker der Münchner Hausberge, gut erreichbar und mit einem Schotterritt als Abstiegsbeschleuniger.
schwer / T4 · 12 km · 5,5h · 1057hm
(Das T4 kommt vom Abstieg durch das Schinderkar wie hier beschrieben. Steigt man das hinauf, dann T3.)
Hinfahrt ÖPNV: 1:50h
An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen (nur von Mai bis Oktober) mit RB55 von München Hbf ab 7:29 stündlich nach Schliersee. Oder mit der S3 nach Holzkirchen und dort ganz vorne in die RB55 einsteigen, die zu drei Teilen zusammengekoppelt wird. Ab Schliersee Bhf weiter mit Bus 362 bis Spitzingsee Kirche, wo der Kleinbus 365 zur Johannesbrücke Endhaltestelle wartet.
Werktags verkehrt der Bus 365 nicht. Zurück nach Spitzing Dorf laufen verlängert um rund 8km. Dann ist es keine Halbtagestour mehr.
Hinfahrt (bahn.expert)
0720 S3 Deisenhofen → 0734 Holzkirchen → 0800 RB55 Schliersee 0826 → 0831 Bus 362 Spitzingsee Kirche → 0900 Bus 365 Johannesbrücke Valepp 0920


Gehzeiten
Wie im Kartenausschnitt:
Johannesbrücke — Trausnitzalm 1:45 — Österreichischer Schinder 1:00 — Schindertor 0:20 — Abstecher Bayerischer Schinder 0:50 — Schindertor — Johannesbrücke 1:45
Wegbeschreibung
An der Endhaltestelle Johannesbrücke ist ein “Wanderparkplatz Valepp”. Beschilderung Richtung Schinder folgen. Über den Bach und bei erster Beschilderung links. Ein sanft ansteigender Weg durch den Mischwald ist auch in Südexposition angenehm kühl und zieht über die aufgelassene Trausnitzalm (1440 m) stetig nach oben. Dort links halten, Beschilderung fehlt. Durch Latschen geht es auf den Österreichischen Schinder (1880 m) mit breiter Aussicht. Gegenüber dominiert der Guffert.

Wer mag, steigt ein Stückchen ab und einem Pfad entlang auf den bayerischen Schinder.

Auf dem Weg dorthin kann man schon einen Tiefenblick ins Schinderkar wagen.

Der Abstieg am Schindertor (1674 m) durch das Schinderkar ist nichts für Verzagte. Nur gering versichert ist der erodierte Fels und bei Nässe besser zu vermeiden. Einzeln einsteigen. Nach konzentrierten 10 Minuten sind die heiklen Stellen überwunden.

Nun entweder entlang der Grasflecken nach unten tasten oder einen stunt wagen und mit der Falllinie auf der Schotterschütte stehend nach unten rutschen.
Mansplaining-Warnung: die Füße beisammen und strikt in Falllinie halten, quer stellen führt zum Sturz und tut im groben Schotter zuverlässig weh. Mit den Stöcken justieren.
Hinaus auf dem Tal auf einem Waldweg, der zu einem Forstweg wird, und zurück zur Bushaltestelle.


Rückfahrt
Rückfahrt ab Johannesbrücke stündlich um xx:25. Letzte Rückfahrt 17:25
Oder trampen zurück nach Spitzing oder hinüber nach Rottach-Egern. Dort Bus zum Bahnhof und mit der RB wieder zurück.
